Informationen





Ernährung schützt vor Karies

Schon gewusst? Nicht der Zucker in der Nahrung verursacht Karies, sondern ein Bakterium, das durch Zucker genährt wird. Dieses hinterlässt eine Säure, die den Zahnschmelz angreift. Daher ist es wichtig, genügend Speichel im Mund zu haben – er kann die Säuren neutralisieren, zudem versorgt er die Zähne mit Calcium und Phosphat. Frische Lebensmittel, die lange gekaut werden, regen den Speichelfluss am besten an – wer gesund genießt, hilft damit also auch seinen Zähnen!








Smartphones und Kurzsichtigkeit

Je früher kleine Kinder Smartphones oder Tablets in die Hand bekommen und je häufiger sie diese nutzen, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie später kurzsichtig werden. Daher: Begrenzen Sie bitte die Zeit, die Ihre Kinder vor dem Bildschirm verbringen und achten Sie darauf, dass sie sich mindestens zwei Stunden täglich im Freien aufhalten. Das beugt nicht nur Kurzsichtigkeit vor, sondern sorgt auch noch für ausreichend Bewegung!








Neue Gesundheitskarten

Achtung: Ältere Gesundheitskarten Ihrer gesetzlichen Krankenversicherung sind ab dem 1. Januar 2019 nicht mehr gültig. Ob Ihre Karte davon betroffen ist, können Sie auf den ersten Blick erkennen: Zukünftig ungültige Karten tragen die Bezeichnung „G1“ rechts oben. Falls Sie noch keine neue Karte mit der Bezeichnung „G2“ erhalten haben, wenden Sie sich bitte an Ihre Krankenkasse.








Höchstgrenze bei Zuzahlungen

Sie müssen dauerhaft verschreibungspflichtige Medikamente einnehmen und / oder medizinische Hilfsmittel aus der Apotheke in Anspruch nehmen? Dann überlegen Sie für das kommende Jahr 2019, ob Sie sich bei Ihrer Krankenkasse von der gesetzlichen Zuzahlung befreien lassen können. Denn die Höhe dieser Zuzahlung ist pro Kalenderjahr gedeckelt - und hängt vom Haushaltsbruttoeinkommen ab. Ist der Höchstbetrag erreicht, müssen Sie dann keine Zuzahlungen mehr leisten. Viele Krankenkassen bieten die Befreiung aber auch schon im Voraus an. Mit dem Zuzahlungsrechner für 2019 können Sie kalkulieren, ob Sie sich befreien lassen können: Zuzahlungsrechner. Unser Tipp: Bewahren Sie alle Quittungen und Belege auf, damit Sie die Höhe Ihrer Zuzahlungen belegen können.








Winterdepression

Trübe Tage, trübes Gemüt? In der kalten Jahreszeit fühlen sich viele Menschen müde und traurig. In manchen Fällen kann diese Schwermut auch eine „SAD“ sein – eine saisonal abhängige Depression. Anders als bei einer „normalen“ Depression, bei der Betroffene unter anhaltenden Schlafstörungen, Ängsten und Gewichtsabnahme leiden, klagen Leidtragende einer „SAD“ über Müdigkeit, Antriebslosigkeit und Heißhungerattacken auf Süßes. Um leichten Formen der Winterdepression entgegenzuwirken, kann ein Spaziergang an der frischen Luft helfen. Auch an trüben Tagen reicht das natürliche Licht, um die Stimmung aufzuhellen. Der Grund für das Stimmungstief ist im Winter nämlich häufig das mangelnde Tageslicht. Bei anhaltender starker Traurigkeit sollte allerdings medizinischer Rat eingeholt werden.








Grünes Rezept

Sie haben vom Arzt ein Grünes Rezept bekommen? Darauf sind Arzneimittel vermerkt, die medizinisch empfehlenswert sind, die Sie aber selbst bezahlen müssen. Aber Achtung: Sind bestimmte Bedingungen erfüllt, erstatten einige gesetzliche Krankenkassen auch die Ausgaben für diese Medikamente. Nachfragen lohnt sich auf jeden Fall! Auch als Belastungsnachweis in der Einkommensteuererklärung ist das Grüne Rezept bares Geld wert.








Vorlesen

Pippi Langstrumpf, Räuber Hotzenplotz oder Bibi Blocksberg – die Helden unserer Kindheit wecken nicht nur tolle Erinnerungen, sie waren offenbar auch nützlich: Denn Kindern, denen regelmäßig vorgelesen wurde, fällt das Lesen lernen erheblich leichter. Gerade die langen Herbst- und Winterabende eignen sich jetzt prima: Sofa, Kuscheldecke und ein spannendes Buch – los geht`s!








Bewegungsmangel

Bereits mit Ende 30 verlieren sowohl Frauen als auch Männer zunehmend die Lust an der Bewegung – keine gute Entwicklung! Schon kleine Veränderungen im Alltag können helfen, die Fitness zu steigern und beweglich zu bleiben: Bewusst weiter weg parken, zum Café um die Ecke laufen, Aufzüge meiden und für kurze Strecken das Fahrrad nutzen – das alles kommt langfristig der Gesundheit zugute. Probieren Sie es aus!








Obst und Gemüse richtig säubern

Vom Feld bis auf den Teller legen Obst und Gemüse oft einen langen Weg zurück! Das bietet Bakterien und Schmutz einen guten Nährboden. Daher sollten Äpfel, Karotten und Co. vor dem Verzehr gründlich gesäubert werden. Die wichtigsten Regeln dabei: Immer ERST die Hände waschen, dann das Obst und Gemüse VOR dem Schälen unter fließendem Wasser abspülen und abtrocknen. Druckstellen und beschädigte Stellen sollten großzügig entfernt werden. Wir wünschen guten Appetit!








Anspruch auf Pflegehilfsmittel

Sie pflegen Angehörige zu Hause? Dann haben Sie einen monatlichen Anspruch auf Pflegehilfsmittel im Wert von 40 Euro. Dies können etwa Einmalhandschuhe, Mundschutze oder Desinfektionsmittel sein – eben alles, was die häusliche Pflege erleichtert. Den Antrag stellen Sie bitte an die Pflegekasse des betroffenen Patienten, ein Rezept ist nicht erforderlich. Wir beraten Sie gern, wie Sie den Antrag ausfüllen und welche Hilfsmittel individuell sinnvoll sind.

Den Antrag zum downloaden finden Sie unter Leistungen Stichwort"Pflegehilfsmittel"


Sämtliche Artikel sind Social Media Postings der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände e.V.